Wie kann man die Pheromone am besten anwenden? Gibt es Tipps dafür?

Grundlegend muss erst einmal klar sein für was man die Pheromone einsetzen will. Mittlerweile werden die Pheromone im Parfum oder als Eau de Toilette aufgesprüht. Ist der Einsatz mehr für den Discoabend gedacht, weil man auf der Suche nach einem Abenteuer ist oder möchten Sie mit der Wirkung des Duftstoffes Ihre Erfolgsaussichten bei einem Verkaufsgespräch erhöhen? Wie sieht es mit der Zielgruppe aus? Möchten Sie mehr Eindruck auf jüngere Frauen schinden oder bevorzugen Sie die reiferen Damen?

Diese Faktoren sind entscheiden, denn schließlich gibt es zahlreiche Allround-Produkte, die hervorragende Dienste leisten. Sie bieten in der Regel von allem etwas, jedoch nicht zu viel. Liebäugeln Sie mit einer spezielleren Zielsetzung, dann empfiehlt es sich ein Blick auf die detaillierten Pheromon-Mischungen zu werfen. Möchten Sie eine dominante Ausstrahlung bzw. lockere und aufgeschlossene Art? Dann wird eine große Menge Androstenon benötigt. Mit diesem offensiven Auftreten kommen Sie in Clubs und Disco bei den Frauen gut an. Einem erfolgreichen One Night Stand oder einer kurzen, heißen Affäre steht nichts mehr im Wege. Mit einem Androstenone-lastiges Pheromon Parfum liegen Sie vollkommen richtig. Nimmt man jedoch zu viel davon, dann kann der Schuss auch schon einmal nach hinten losgehen. Gerade, wenn man von Natur aus schon eher ein dominanter Typ ist, dann sollten nur geringe Mengen verwendet werden.

Möchte man lieber eine freundliche und entspannende Atmosphäre, bei der Sympathie und Vertrauen vordergründig ist, dann sollte nur wenig bis gar kein Androstenon im Parfum enthalten sein. Bei einem Verkaufsgespräch oder einem harmlosen Flirt ohne größere Hintergedanken, kann ein wenig Androstenol & Androsteron nicht schaden. Will der Mann noch mehr erreichen, weil es die Situation so erfordert, dann kann sogar ein Pheromon Parfum mit Kopulinen eingesetzt werden. Das ist zwar für Frauen gedacht, aber wie bereits erwähnt, es kommt immer auf den gewünschten Zweck an.

Gibt es den Sexy Duft wirklich mit Pheromonen?

Tatsächlich glaubt eine amerikanische Biotechnologie-Firma das bestimmte Parfüm mit der außergewöhnlichen Duftnote entdeckt zu haben. Allein schon die Werbebroschüre verspricht ein Erlebnis der besonderen Art. Gefühle können in einer ganz besonderen Weise gesteigert werden. Dafür reicht eine Parfümflasche aus, deren Geruch erfrischend und angenehm duftet. Das Parfüm ist nicht aufdringlich. In der Luft liegt ein leichter Hauch von Blüten, Honig und Vanille.

Duftfelder

Die magische Mixtur wurde von der kalifornischen Biotechnologie-Firma Erox auf den Namen „Realm“ getauft. Der Zauber des Wohlgeruchs liegt nicht nur am Aroma, sondern an den geheimnisvollen Stoffen. Wissenschaftler glauben, dass unsere Nase den Botenstoff Pheromone gut riechen kann und das mit unserem berühmten sechsten Sinn. Bereits in den fünfziger Jahren wurde durch den deutschen Biochemiker Adolph Butenandt an einer Seidenraupe erstmals ein Pheromon erforscht. Er erkannte, dass bei dem Tier die Lust an dem Partner erregt wurde. Mittlerweile ist bekannt, dass nicht nur bei den Insekten, sondern auch bei Säugetieren, wie Katzen oder Hunde der Sexuallockstoff weitverbreitet ist. Selbst die Chemie spielt in den zwischenmenschlichen Beziehungen eine große Rolle. Davon ist auch David Berliner, Gründer von kalifornischen Biotechnologie-Firma Erox überzeugt. Seine Vermutung geht soweit, dass er glaubt, dass jeder Mensch eine individuelle Kombination an Pheromonen ausschüttet. Diese dienen praktisch wie ein Erkennungsmerkmal. Man kann sagen, ähnlich wie bei einem Fingerabdruck. Mit anderen Worten gesagt, die Frau oder der Mann kann seine ideale Partnerin oder den Partner riechen.

David Berliner ist fest überzeugt davon, dass er menschliche Pheromone gefunden hat. Diese werden über die Haut abgegeben. Seiner Meinung nach wirken die Sexuallockstoffe nicht unbedingt als Aphrodisiakum. Diesen Begriff kann man als Mittel zur Belebung oder Steigerung der Libido erklären. Praktisch ein spezifisches anreizen oder anregen nach sexuellem Verlangen bzw. Lustempfinden. Es versetzt den Mensch aber in eine angenehme und gesellige Stimmung.

Vor 30 Jahren entdeckte Berliner die Faszinationen der menschlichen Haut. Er war zu dieser Zeit an der University of Utah als er seinen Studien nachging. Er verfügte über reichlich Forschungsmaterial, schließlich war er im umliegenden Skiparadies gelandet. Berliner war so clever und kratzte Hautreste aus alten Gipsen, die von Patienten nach zahlreichen Knochenbrüchen getragen wurden. Umliegende Kliniken hat diese im Überfluss und die Gipsformen stapelten sich schon. Es fiel ihm bei der Arbeit auf, dass er im Labor von der Laune her sehr harmonisch gestimmt war. Dies war immer dann der Fall, wenn er sich mit seinen Hautextrakten beschäftigte.


 

Jahre später befasste sich David Berliner erneut mit den Proben von den lagernden Hautextrakten. Mittlerweile ist er zum Millionär in der Biotechnologie-Branche geworden. Zwischenzeitlich hätte er elf natürliche menschliche Pheromone im Labor isoliert und nachsynthetisiert. Nachweisen lässt sich die Behauptung nicht, weil die Firma Erox den chemischen Aufbau der Stoffe streng geheim hält. Zumindest bis zur Patentierung. Wo befinden sich die Pheromone, die angeblich unseren sechsten Sinn ansprechen? Welches Sinnesorgan ist dafür zuständig? Ganz einfach, die Nase. So die Aussage von David Berliner.

In Paris trafen sich im Sommer 1991 Pheromon-Forscher. Bei einem gemütlichen Beisammensitzen kam es zu einigen Aufregungen. Immer mehr Indizien sprachen dafür, dass ein erwachsener Mensch ein intaktes Jacobson-Organ besitzt. Es handelt sich hierbei um ein Organ, das auch winzigen Einbuchtungen besteht. Der Durchmesser liegt gerade mal zwischen 0,2 und 2 Millimeter und es befindet sich auf beiden Seiten der Nasenscheidewand. Schon im vergangenen Jahrhundert wurde dieses Organ durch den Dänen Jacobsen bei Säugetieren entdeckt.

Nach den Fachleuten entsteht dieses Organ beim Menschen zwar anfänglich im Fötus, jedoch bildet es sich gleich nach der Geburt zurück. Das ein intaktes Jacobson-Organ nun bei einem erwachsenen Mensch vorhanden sein soll, diese Nachricht schlug bei Berliner und seine Forscherkollegen ein wie eine Bombe. Der Neurophysiologe Luis Monti-Bach untersuchte die Funktion des menschlichen Jacobson-Organs. Die Studie wurde mit 49 Versuchspersonen durchgeführt. Darunter waren Männer und Frauen. Winzige Elektroden wurden an den Zellen des Jacobson-Organs und die danebenliegenden Geruchszellen angeschlossen. Er ließ folgende Substanzen in die Nase der Testpersonen steigen. Reine Luft, nur Duftstoffe wie Gewürznelkenextrakt und Luft mit Pheromonen. Im Ergebnis stand fest, dass die Zellen des Jacobson-Organs nur durch die Pheromone aktiviert wurden. Riechzellen wiederum durch das Nelkenextrakt. Einige der Pheromone wirkten nur direkt bei Frauen und andere wiederum bei Männern.

David Berlin schlussfolgerte, dass es zwei Sinnessysteme in der Nase gibt, die auf unterschiedliche chemische Substanzen reagieren. Jedoch sind nicht alle Fachkollegen von der Entdeckung des „sechsten Sinn“ in der Nase überzeugt. Die Funktion müsste durch unabhängige Studien geprüft werden. Dass das Organ beim Menschen vorhanden ist, das steht mittlerweile außer Frage. Ebenso müsste geklärt werden, wie die Verbindung zum Gehirn und darin ablaufen.

Die Firma Erox will jedoch keine weitere Zeit mehr verstreichen lassen. Mittlerweile sind die Produkte Realm Women“ und „Realm Men“ in den USA auf den Markt gekommen. Die eine Sorte des Parfüms nämlich das für die Frau enthält männliche Pheromone und das für den Mann gerade andersherum. Mit dem Auftragen des Parfüms soll die Lebenslust an einem selbst gesteigert werden.

Quellenangabe: http://www.focus.de/wissen/natur/pheromone-sexy-duft-fuer-den-sechsten-sinn_aid_141954.html

Generell steht fest, dass die Forscher in den nächsten Jahren herausfinden wollen, welche Duftstoffe der menschliche Körper selbst bildet. Außerdem soll geklärt werden, ob diese Dufteffekte auch auf das Gehirn feststellbar sind.

Pheromone

Wie ist der neuste Stand der Wissenschaft zu den Pheromonen?

Bei der Wissenschaft herrscht bislang keine Einigkeit darüber, ob auch wirklich die Pheromone bei den Menschen miteinander auf unbewusster Ebene kommunizieren. Lange Zeit war unklar, ob die Nase des Menschen doch mehr als nur Düfte wahrnimmt. Jetzt ist bekannt geworden, dass Forscher aus Deutschland eine entscheidende Entdeckung errungen haben. Sie konnten beweisen, dass die Nase des Menschen ein Rezeptor für „Hedion“ ist. Kommt man mit dem Duftstoff in Kontakt, dann wird die Andockstelle „VN1R1“ aktiviert. Man spricht dann von einem Rezeptor für Pheromone. Die Forscher sehen es als bewiesen an, dass auch der Mensch für die Kommunikation über Duftstoffe gemacht ist.

Außerdem konnten die Wissenschaftler feststellen, dass die Frauen stärker auf den Wirkstoff Hedion reagieren. In einem Experiment mit freiwilligen konnte nachgewiesen werden, dass die der Duftstoff sich unterschiedlich auf die Geschlechter auswirkt. Hier spricht man von einer wichtigen Eigenschaft der Pheromone. Außerdem kam es zu einer Aktivierung im limbischen System des Gehirns. Bei dem limbischen System handelt es sich um eine Funktionseinheit des Gehirnes. Es ist verantwortlich für die Verarbeitung von Emotionen und der Entstehung des Triebverhaltens. Bei beiden Geschlechtern wurden genau die Areale aktiv, die für das Gefühlsleben zuständig sind. Bei den Frauen allerdings zeigt sich das typische Aktivierungsmuster, dass man bereits durch die Ausschüttung von Sexualhormonen kennt. Die Schlussfolgerung ist, dass Hedion bei Frauen die Bereitschaft zur Schwangerschaft erhöht. Ebenso steigert es die sexuelle Lust. Die Sexuallockstoffe kann man in im Laden oder Internet kaufen. Die Spray oder Parfüms sind eine Lösung für beide Geschlechter.

Pheromone sind ein natürlicher Duftstoff eines jeden Menschen

Wussten Sie eigentlich schon, dass Menschen nicht nur mit Worten, Gesten und Körpergerüchen kommunizieren können? Es werden ebenso sexuelle Informationen über geruchlose Pheromone ausgetauscht. Noch nie gehört, dann wollen wir uns doch gemeinsam dieses Thema einmal genauer anschauen. Fangen wir am besten von ganz vorne an.

Riechen

Schon lange ist bekannt, dass das Sexualverhalten von Tieren über den Botenstoff Pheromonen gesteuert wird. Allerdings wurde jetzt durch eine wissenschaftliche Studie belegt, dass auch wir Menschen ganz unbewusst auf diesen Sex-Duftstoff reagieren.

Was bedeuten Pheromone?

Viele kennen den Begriff auch unter Liebeslockstoff. Es handelt sich hierbei um Hormone, die bei Menschen und Tieren als Sexuallockstoff dienen. Das Wort stammt aus dem Griechischen. Der Begriff heißt wörtlich übersetzt: „Träger von Erregung“.

Bei der Definition von Pheromone handelt sich um einen unspezifischen Sammelbegriff für Duftstoffe, die von einem Lebewesen abgegeben und bei einem anderen Lebewesen von derselben Art eine spezifische Wirkung erzielt.

Welche Funktion haben Pheromone und welches Phänomen erzielt es beim Menschen?

Pheromone dienen der nonverbalen Kommunikation. Man bezeichnet sie als Soziohormone. In erster Linie dienen Sie als Erkennungs- und Sexuallockstoff. Ebenso dienen sie zur Vermittlung der Artgleichheit. Sie beeinflussen die Verhaltensweisen anderer Individuen bewusst oder unbewusst.

Pheromone haben Einfluss auf das Hormonsystem sowie die vegetativen Funktionen.

Androstenon, ein Duftstoff aus den Achsel-Schweißdrüsen des Mannes, ist in der Lage den Menstruationszyklus der Frau zu synchronisieren. Dieser wird lediglich zur Zeit des Eisprungs der Frau als angenehm wahrgenommen. Zu den übrigen Zeiten wird er als unangenehm beschrieben. Es wird angenommen, dass dies der Steigerung der Geburtenrate dient.

Düfte aus den Sekretdrüsen der Vagina, sowie Schweißdrüsen der weiblichen Achselhöhle können bei Männern in Tiefschlafphasen zu einer Veränderung von Herzfrequenz und Atemfrequenz führen und sind in der Lage, die Trauminhalte zu modulieren. Sie werden von Probanden als subjektiv positiver beschrieben.

Im Körper des Menschen wurden verschiedene Pheromone nachgewiesen. Die beiden wichtigsten Signalstoffe wie „Androstadienon“ und Estratetraenol sind enthalten. Der männliche Botenstoff „Androstadienon“ bildet sich beim Schwitzen im Achselbereich und ist in der Spermaflüssigkeit vertreten. Im Gegenzug entsteht der weibliche Botenstoff „Estratetraenol“ im Vaginalsekret bzw. wurde er im Urin der Frau nachgewiesen. Die jeweiligen Geschlechter nehmen die Lockstoffe ganz unbewusst über das sogenannte „vomeronasale Organ“ auf, welches in der Nase sitzt. Über das Riechorgan gelangen die Pheromone über eine direkte Nervenbahn zum Gehirn. Diese Nervenbahnen lösen entweder eine sexuelles Begehren oder eine gewisse Abneigung aus.

Lockstoff

Können Pheromone die Partnerwahl beeinflussen?

Neben dem augenscheinlichen und über die Nase aufgenommenen Reize sorgen dafür, ob wir jemanden attraktiv finden oder eher ablehnen. Klar ist, dass jeder Mensch einen spezifischen Duft hat. Dieser wird von den Mitmenschen unterschiedlich wahrgenommen. Besonders Frauen reagieren auf Männer, deren Duftstoffe ein gegensätzliches Immunsystem signalisieren. Das fanden Sexualforscher heraus. Das wiederum sorgt bei einer Paarung für eine höhere Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft. Außerdem entsteht eine größere Genvielfalt.

Es kann bei der Partnerwahl zu Beeinträchtigungen kommen, wenn die Frau Hormone schluckt. Bei der täglichen Einnahme der Anti-Baby-Pille kann es die weiblichen Sinne fälschlicherweise beeinträchtigen. Zum Beispiel so, dass ein Mann mit dem ähnlichen Immunsystem der passende Partner ist. Im drastischen Fall kann diese Fehlsteuerung zu einer nicht Erfüllung des Kinderwunsches führen. Oder es kommt zu einer Fehlgeburt. In Einzelfällen kann es sogar vorkommen, dass das Baby eines Paares mit den fast gleichen biochemischen Grundlagen über eine schwächere Abwehr verfügt. Das Kind wäre daher anfälliger bei Krankheiten.

Wenn Paare sich nach Jahren für das Verhüttungsmittel die Anti-Baby-Pille entscheiden, dann kann es vorkommen, dass die Frau die Pheromon-Mischung des Mannes plötzlich nicht mehr riechen kann. Die Pille wird damit praktisch zu einem Beziehungskiller.

Ebenso ändert sich im weiblichen Körper kurz vor dem Eisprung zwei für die Partnersuche entscheidende Faktoren. Es wird vermehrt Pheromon Kopuline produziert. Dadurch wirkt die Frau attraktiver auf das andere Geschlecht. Die Frau fühlt sich außerdem auf einmal von Männern angezogen, die sie im restlichen Zeitraum ihres Zyklus möglicherweise nicht gut riechen kann.

Klingt verrückt, aber findet man den geeigneten Partner also nur, wer den richtigen Riecher hat? Oder selbst den angenehmen Pheromon-Duft verströmt?

Veranstalter von Pheromon-Partys gehen zumindest nach diesem Prinzip vor. Singles sollen an verschwitzten Shirts schnuppern, die drei Nächte lang getragen wurden. Anschließend werden die Bekleidungsteile in eine Plastiktüte eingepackt. Stoßen die konservierten Shirts auf Gegenliebe beim Riechtest, dann lernen sich der sogenannte Schnupperer und der Pheromon-Absonderer kennen. Diese Partnerwahl erfolgt auf einer irrationalen Weise und aufgrund biochemischer Kompatibilität. Mittlerweile haben sich die Parfümhersteller auf die Pheromone versteift. Sie verkaufen die Sex-Lockstoffe zum Auftragen.